Hüttenwochenende 2014

Ein Jahr ward wieder vergangen und endlich war es wieder soweit: Das Hüttenwochenende 2014 stand vor der Tür. Nach Anreiseschwierigkeiten einerseits bedingt durch den Streik der GDL, dem ein Alter Herr zum Opfer fiel, und auf Seite der Aktivitas aufgrund schlechter Erinnerungen an den Anfahrtsweg, die zu einer kleine Odyssee in Frankreich führten.

Trotzdem haben es alle Teilnehmer fast pünktlich zum ersten Programmpunkt geschafft: die bewährte, alljährliche Weinprobe beim Winzer Hey. Es folgte eine Selektion von sechs Weiß- und zwei Rotweinen mit einem nie endenden Nachschub an Flammkuchen in den Ausführungen klassisch, gratiniert und süß-flambiert.
An dieser Stelle möchte sich die Redaktion im Namen der Aktivitas sich bei den AH² Gitter, Grote, Ivanov, Roth und Thalheim für die Einladung bedanken.
Anschließend ging es gestärkt zurück auf die Hütte zum Ausklang des Abends am Lagerfeuer.

Anders als es von AH² vermutlich wahrgenommen wurde, waren alle Aktiven am nächsten Morgen selbstverständlich topfit und nach einem schnellen, aber guten Frühstück begann die traditionelle Vorstellungsrunde. Jeder Teilnehmer bekommt einige Minuten, um zu erzählen, wo er herkommt, was er derzeit macht, welche Pläne er für die Zukunft hat und wie er sein Verhältnis zum VDSt sieht.
Anschließend wurde eine Kartenabfrage gemacht, in der jeder zwei bis drei Begriffe aufschrieb, die er vom VDSt erwartet. Diese wurden anschließend gesammelt und in gröberen Kategorien, wie etwa Gemeinschaft oder Spaß, gruppiert.

Nach einem stärkendem Mittagessen brachen wir auf zu unserem Spaziergang, der dieses Mal nicht über die übliche Route durch den Wald ging. Stattdessen starteten wir im französischen Wissembourg und wanderten von dort aus vorbei an verschiedenen Weingütern zum Deutschen Weintor, wo wir kurz einkehrten. Anschließend fanden wir noch Zeit für eine Gruppenübung, in der eine Gruppe mit verbundenen Augen und ohne verbale Kommunikation ein Seil zu einem Quadrat formen soll.
Am frühen Abend erreichten wir dann wieder die Hütte und die beiden AH² Thalheim und Ivanov hielten einen Vortrag über den Berufseinstieg, in dem sie viele ihrer persönlichen Erfahrungen wiedergaben.
Den Rest der Nacht verbrachten die Aktiven wieder mit Lagerfeuer, das viele Stunden brannte.

Der Sonntag begann wieder mit einem gemeinschaftlichen Frühstück. Hiernach referierte AH Roth über elegantes und verständliches Schreiben, etwas was man so in der Universität nicht immer lernt. Um das soeben Gelernte auch direkt in die Praxis umzusetzen, bekamen die Teilnehmer in Gruppen die Aufgabe kurze Textfragmente umzuschreiben. Diese Fragmente wiesen dabei einige schlechten Stilmittel vor, die es zu verbessern galt. Ein zusätzlicher Teil der Übung bestand darin, einen hypothetischen Bericht über ein gegebenes Thema zu strukturieren.

Nach dem Mittagessen folgte zum Abschluss noch eine kurze Tagungskritik und anschließend wurden schon die Taschen gepackt und die Hütte vor der anstehenden Heimreise auf Vordermann gebracht.

Auch wenn sich mancher Aktiver mehr Stehvermögen seitens der AH gewünscht hätte und die AH mehr Pünktlichkeit der Aktiven am Morgen, so hat das Hüttenwochenende wieder einmal gezeigt wie einfach es eine Brücke über Generationen schlagen kann.

2014-11-08 17.03.08
2014-11-08 16.26.57
20141108-weintor_unbeschn-2
2014-11-08 17.33.43
2014-11-08 16.25.23
2014-11-08 16.22.28
2014-11-08 13.52.22
2014-11-08 16.15.06
2014-11-07 21.32.51
2014-11-08 13.47.50
2014-11-07 20.46.02
2014-11-08 13.52.00
2014-11-07 20.35.43
2014-11-08 13.55.38
2014-11-08 13.50.33
2014-11-08 14.57.39
2014-11-07 20.46.02
Hüttenwochenende 2014