Aktivenfahrt zu AH Gorsler – Schickimicki-Wochenende in Düsseldoof

Zu einem wahrhaft furchtbaren Wochenende hat unser lieber Alter Herr Gorsler die Aktivitas vom 19. – 21.06.2015 zu sich nach Düsseldorf eingeladen. Gefolgt sind diesem kecken Aufruf zwar lediglich die Bbr.² Schmiedel, Hahn und ich, sodass wir die geforderte Fuxenquote von 50% leider nicht einhalten konnten, nichtsdestotrotz galt es aber ein straff geplantes Programm durchzuhalten.

Angefangen mit der obligatorischen Begrüßung auf dem Balkon und einem kleinen Imbiss, begaben wir uns anschließend für den ersten Abend in die Altstadt, um in der Bolkerstraße feinstes Mallorcafeeling vorzufinden. Hier reiht sich Tanzlokal an Bar und Fressladen, sodass es galt den Unterschied der einzelnen Etablissements und der Altbiere zu eruieren. Wenn man noch nie in Düsseldorf war und eigentlich südlich des Weißwurstäquators zu Hause ist, kann es passieren, dass die persönlichen Erfahrungen mit Altbier gegen Null gehen. Zum Ergebnis der Verkostung aber später mehr.

Für den Samstag hatte AH Gorsler drei Programmalternativen zusammengestellt, von der wir selbstverständlich die vierte wählten und den kulturellen Programmteil etwas abkürzten. So gab es nur eine kurze Stadtführung zur Nobeleinkaufsmeile der Landeshauptstadt um danach ins Füchschen, eine lokale Brauerei, einzukehren, wo wir die Testreihe des Vortags fortsetzen konnten.
Beim Genuss von Mettbrötchen und Alt wurden wir auch von einem Düsseldorfer Phänomen nicht verschont, wonach die peinlichsten Junggesellinnenabschiede der Region zu Hauf durch die Altstadt pilgern. Nachdem uns der Köbes, der Kellner im Rheinland, welcher stets für feuchte Kehlen sorgt, schon beinahe lieb gewonnen hatte, zogen wir weiter, damit uns AH Gorsler noch Killepitsch und Schweinebrötchen näher bringen konnte. Killepitsch ist ein bitter-süßer Kräuterlikör aus Düsseldorf, der einigen von uns beinahe die Schuhe ausgezogen hätte.
Das mit Haxe gefüllte Schweinebrötchen, das in nicht zu vernachlässigenden Portionsgrößen serviert wurde, brachte den passenden Ausgleich für eine lange, wenig erholsame Nacht im rheinischen Nachtleben.

Als Fazit darf man sagen, dass das Wochenende ziemlich genau so furchtbar war, wie erwartet, und es dadurch dringend zur Nachahmung empfohlen wird. Um noch zu einem Urteil über Altbier zu kommen, so bin ich der Meinung, dass man vom Kölsch des Dunkelbieres sprechen kann, auch wenn ich damit den Hass des gesamten Rheinlandes auf mich ziehen werde.

Düsseldoof-Füchschen

Aktivenfahrt zu AH Gorsler – Schickimicki-Wochenende in Düsseldoof